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Eichberg Frühsommer 2018
Lindenblüten-Cremehonig


Heuer erstmals im Sortiment, haben wir einen bearbeiteten Honig, nämlich einen Linden-Cremehonig. Weiß wie Elfenbein und wunderbar cremigweich erkennt man dieses "flüssige Gold" zunächst gar nicht als Honig. Cremig wurde unser Lindenblütenhonig ganz einfach durch mehrmals tägliches Durchrühren unter den passenden Bedingungen – ganz ohne chemische Zusätze, oder sonst etwas!
Und was sagen Geruch & Geschmack?! Die Linde ist es, die nicht nur die Fabe dieses Honigs prägt, sondern auch für den ganz typisch, starken aromatischen, beinahe mentholähnlichen Geruch dieses wundervoll, frischen Blütenhonigs sorgt. Die – wie immer – überrepräsentierte Kastanie schmeckt man bei diesem Honig höchstens ganz sanft im Abgang. Doch auch andere, interessante Kräuter wurden von unseren Bienen in diesem Honig verarbeitet; so auch Johanniskraut, Schafgarbe und Löwenzahn. Und wer hätte gedacht, dass es am Eichberg (zumindest) einen Götterbaum gibt?!

Dieser Honig ist für alle ein Traum, die es frisch und intensiv mögen! Jedenfalls ein Genuss – nicht nur für den Gaumen, sondern auch für's Auge.

Pollenanteile:
Hauptpollen (>45%): Kastanie (88%)
Signifikante Einzelpollen (>3%): Linde (9% --> korrigiert 75%)
Einzelpollen(<3%): Ahorn, Springkraut, Johanniskraut, Korbblütler, Schafgarbe, Flockenblume, Distel, Löwenzahn, Kreuzblütler, Kardengewächse, Eiche, Süßgräser, Klee, Wegerich, Kreuzdorngewächse, Obst, Weide, Götterbaum, Wilder Wein, Wein, unbekannt

Beurteilung durch das Labor:
"Da der Castanea-Pollen [Kastanie] im Honig stark überrepräsentiert ist und in diesem Fall sich nicht sensorisch auf den Honig auswirkt, kann der Castanea-Anteil herausgerechnet werde und die restlichen ausgezählten Pollentypen können um diesen Anteil korrigiert werden (korriegiert[sic!]: Tilia 75%). Aufgrund der vorliegenden Pollenanalyse darf der Honig als >>Lindenhonig<< bezeichnet werden."